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Minentaucheruhren von D-UH 17-08-06 - Eine Uhr für alle Einsätze - Robust und langlebig


Die Minentaucher gehören zu den "Spezialisierten Einsatzkräften Marine", kurz: "SEK M". In diesem noch recht jungen Eliteverband wurden im Sommer 2003 die ehemalige Waffentauchergruppe und Teile des Marinesicherungsbataillons 1 zusammengefasst. Die Spezialisten der SEK M werden vor allem bei Spezialoperationen – zum Beispiel bei Unterwasserangriffen gegen feindliche Schiffe oder bei Anlandungen von See - eingesetzt. Außerdem beseitigen Sie Minen und Kampfmittel oder unterstützen die Überwachung von Embargomaßnahmen. Dazu sind die Soldaten der SEK M hervorragend ausgebildet und sie verfügen auch über eine erstklassige Ausrüstung. Die ersten Minentaucher wurden 1958 bis 1973 in List auf der Insel Sylt ausgebildet. Hierzu wurden Rettungsschwimmer und Freiwillige aus allen Verwendungen in der Bundeswehr rekrutiert.

Die Minentaucher der Marine haben die Aufgabe, Seeminen und andere Kampfmittel zu suchen und zu bekämpfen. Aber sie werden auch zu allen möglichen Sonderaufgaben unter Wasser eingesetzt. Zum Beispiel, um verloren gegangenes Material zu suchen und zu bergen, oder auch zur Unterstützung von Polizei, Feuerwehr und den Räumkommandos der Bundesländer im Rahmen der Amtshilfe. Bei Unglücken auf See und Katastrophenhilfe werden regelmäßig Minentaucher zur Rettung und Bergung eingesetzt. Hierzu gehört auch das Bergen von abgestürzten Flugzeugen und deren Besatzungen. Und das alles bis zu einer Wassertiefe von bis zu 60 Metern, meist völlig auf sich allein gestellt und oft bei starker Strömung und schlechter Unterwassersicht.


 
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